Am Mittwoch, 22.07.2020 haben wir einen Brief zur Thematik „Schilderung der Situation in den Kindertageseinrichtungen und Schulen bezüglich vermeintlichen Covid-19 Symptomen und Folgen – Bitte um ein Überdenken“ an mehrere Ministerien und auch an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg geschickt.

Am Montag haben wir die Antwort vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg bekommen.

Sehr geehrte Mitglieder der Landesgruppe Baden-Württemberg der bundesweiten Elterninitiative „Familien in der Krise“,

vielen Dank für Ihr Schreiben, für das ich großes Verständnis habe. Aufgrund der Flut an Corona-Mails muss ich mich leider kurz fassen und zitiere:

Gemeinsames Statement von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und Gesundheitsminister Manne Lucha im Anschluss an das Fachgespräch zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen

„Es ist gut, dass wir alle Akteure zu diesem Fachgespräch heute digital an einen Tisch gebracht haben, um das Thema noch einmal vollumfänglich aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsam zu erörtern. Das Gespräch war sehr konstruktiv. Sozialministerium und Landesgesundheitsamt werden den Kommunen, der Ärzteschaft, den Einrichtungen, aber auch den Eltern und Familien klar verständliche, einfache und medizinisch sinnvolle Empfehlungen an die Hand geben. Dazu nehmen sie die Anregungen aus dem Gespräch in ihre Handlungsempfehlungen auf, die jetzt erarbeitet und zeitnah veröffentlicht werden. Der Gesundheitsschutz hat absolute Priorität. Beschäftigte der Einrichtungen sollen sich beim Auftreten entsprechender Symptome zeitnah testen lassen können. Zudem bietet das Land freiwillige Test-Angebote für das Personal von Schulen, Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege in der Zeit vom 17. August bis 30. September 2020 an. Klar ist aber auch, dass es eine absolute Sicherheit in einer weltweiten Pandemie und vor allem im Hinblick auf Personen, die keinerlei Symptome aufweisen, aber trotzdem ansteckend sein können, am Ende für niemanden geben kann.

Darüber hinaus gilt: Die Empfehlung, dass kranke Kinder, insbesondere solche mit Fieber, zu Hause bleiben, gilt weiterhin. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist aber noch kein grundsätzlicher Ausschlussgrund für einen KiTa- oder Schulbesuch.“

Ich empfehle Ihnen, bei weiterem Widerspruch von der Kita bzw. Schule, diese Mail vorzulegen.

MINISTERIUM FÜR KULTUS, JUGEND UND SPORT BADEN-WÜRTTEMBERG

Presse-/Öffentlichkeitsarbeit

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