Eine Stellungnahme von FidK Bayern zusammen mit der Initiative Kinder brauchen Kinder

Das bayerische Kultusministerium hat einen 4-Stufen-Plan für die Schulöffnung vorgelegt und die Maskenpflicht in Schulen angekündigt. Grundsätzlich begrüßen wir die Vorlage eines konkreten Plans. Rechtzeitige, konkrete und verbindliche Vorgaben der Politik sind dringend
notwendig! Wir sehen jedoch bei zentralen Punkten ​dringenden Nachbesserungsbedarf​!

Hier eine Zusammenfassung der Stellungnahme der Landesgruppe Bayern.

Es braucht einen ​grundsätzlichen ​Prioritätenwechsel​. ​Schulen (und KiTas) sind nicht nur äußerst systemrelevant​, sie sind ​zukunftsrelevant ​für diese Gesellschaft. Deshalb darf ein qualitativer und 100%iger Präsenzunterricht grundsätzlich ​nicht weiterhin vom allgemeinen Infektionsgeschehen abhängen. Bei allgemein steigenden Infektionszahlen dürfen Maskenpflicht und Abstandsregeln im Klassenverband nicht die erste Alternative, sondern müssen ​das allerletzte Mittel sein. Zuvor müssen andere Bereiche ​des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens ​wenn nötig stark eingeschränkt ​werden. Maßnahmen an einer Schule dürfen grundsätzlich nur abhängig vom Infektionsgeschehen an dieser Schule sein. Sie dürfen ​nicht pauschal auf alle Schülergruppen angewendet werden, sondern müssen nach ​Alter und Bedürfnissen differenziert sein. ​Durch den Einsatz massiver finanzieller Mittel muss ​die kurzfristige Personal- und Raumsituation an bayerischen Schulen und die ​Hygieneausstattung​ extrem verbessert werden.

Hier geht es zu unserer Stellungnahme: