Familien in der Krise Hamburg hatte heute im Rathaus einen einstündigen, sehr erfolgreichen Termin bei Katharina Fegebank unserer Zweiten Bürgermeisterin. Es war schon unser zweites Treffen mit ihr.
Initiatorin der Landesgruppe Hamburg, Anna-Maria Kuricova, Mitstreiterinnen Alexandra Zykunov, Anja Hartmann und MIA – Mütterinitiative für Alleinerziehende Landesgruppe Hamburg erzählten Frau Fegebank von der Stimmung vieler Hamburger Familien und Eltern neun Tage nach Beginn des Schul- und Kitabetriebs im Regelbetrieb.

  • Wir sprachen über die unserer Meinung nach noch mangelnde Aufklärung seitens der Gesundheitsbehörde und die dadurch sehr großen Verunsicherungen in Schulen, Kitas und unter den Eltern.
  • Über nötige Verbesserungen in der Kommunikation der Schulbehörde und der Sozialbehörde MIT den Eltern und über die Kommunikation der Behörden untereinander.
  • Außerdem fragten wir nach dem Fortschritt der Digitalisierung an Schulen, und Konzepten zu Hybridunterricht/Fernunterricht.
  • Auch das Thema Schnupfen stand auf der Agenda, der (wenn er allein auftritt) seitens des Senats in HH ganz klar KEIN Grund ist, um Kinder von der Betreuung in Kitas und Schulen auszuschließen. Denn auch hier handhaben das manche Schulen und Kitas anders als die Behörden verordnet haben, was sie definitiv nicht dürfen. Wir haben hier noch einmal um eine klare Herausstellung auf den Websites der Behörden gebeten.
  • Auch berichteten wir Frau Fegebank: Dass die verschiedenen Verordnungen aus den verschiedenen Behörden offenbar noch immer dazu führen, dass einige Kitas und Schulen diese Verordnungen vielfältig interpretieren und frei entscheiden. Dass z.B. beim Sport im Freien die Kinder Masken tragen müssen, ein Kind, das Schnupfen hat, sofort abgeholt werden muss oder Kinder ihre Trinkflaschen am Wasserspender nicht mehr auffüllen dürfen! Wir haben gemeinsam über Möglichkeiten gesprochen, wie diese Unsicherheiten in Schulen und Kitas endlich behoben werden können.
  • Auch berichteten wir von einigen Klassen, in denen bei Verdachtsfällen die Wartezeit für die Coronatests extrem lang war.
  • Außerdem setzten wir uns zusammen mit @diemias Hamburg für Alleinerziehende ein. MIA betonte noch einmal, dass Alleinerziehende existenziell auf lange Sicht keinen zweiten Lockdown überleben werden. Wir sensibilisierten für die besondere Lage alleinerziehender Student*innen in dieser Stadt, die durch alle Raster rutschen, und für das Thema Gewalt gegen Frauen.

Ihr merkt, die Liste war lang. Was uns sehr freute: @katharina.fegebank setzte einige Themen sofort auf ihre Agenda! Und begrüßte die Idee einer Fortsetzung der Gespräche. Wir halten euch auf dem Laufenden!