Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierter Medizin e.V. kritisiert die Berichterstattung – inklusive der Leitmedien – zu COVID-19, etwa:
  • Fehlende Differenzierung von Testergebnissen, Diagnosen, Infektionen und Erkrankungen
  • Tägliche Infektionszahlen werden nicht ins Verhältnis gesetzt zu Anzahl Tests, Falschpositivrate von Tests, Umständen der Tests (mit oder ohne Anlass, Altersgrupen)
  • Todeszahlen werden nicht ins Verhältnis gesetzt zu anderen Todesfällen und deren Ursachen
  • Exemplarische, emotionsreiche Darstellung schwer verlaufender Einzelfälle ohne Einordnung z.B. im Vergleich zur Grippe
Hier die sehr interessante Stellungnahme:
Risikokommunikation zu COVID-19 in den Medien
Stellungnahme Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM-Netzwerk), 20.08.2020