Oder: strukturelle Benachteiligung von Familien und Kindern

Nach monatelanger KiTa- und Schulschließung startete in NRW am 28 Juli endlich der ersehnte Regelbetrieb. Familien hatten bis dato einiges hinter sich. Homeschooling, Homeoffice mit Kinderbetreuung, Kurzarbeit, unbezahlte Freistellung, Arbeit an Randzeiten, Existenzängste und Jobverluste. Gerade Mütter waren es, die die Hauptlast der Krise trugen.

Jedoch setzte der 28. Juli nicht einen Endpunkt und garantierte zuverlässige Kinderbetreuung. Ein Flickenteppich an Regelungen zog und zieht sich seither durch ganz Deutschland. Von der berühmten „Schnupfenverordnung“, über die Erhöhung der Kind-krank-Tage bis zur unzureichenden Entgeltfortzahlung. Familien und Kinder sind Verlierer der Krise. Und insbesondere Mütter stehen hinten an.

Es begann mit diesem Post von Irina (Mutter von zwei Kindern)…

…und wurde zu einem gesamten Video-Interview, das die Situation verdeutlicht.