Die Initiativen „Familien in der Krise“ und „Kinder brauchen Kinder“ begrüßen die Forderung des Bayerischen Landtags nach einem Strategiewechsel hinsichtlich der Quarantäne von Kindern und Jugendlichen.

Mit großer Mehrheit hat der Bayerische Landtag einem Dringlichkeitsantrag von CSU und Freien Wählern zugestimmt, in dem die Entlastung von Familien im Rahmen der Quarantänedauer für Kinder und Jugendliche gefordert wird. Der Dringlichkeitsantrag, der außer von den Freien Wählern und der CSU auch von der SPD und der FDP unterstützt wurde, greift gleich vier Forderungen der Initiativen „Familien in der Krise“ und „Kinder brauchen Kinder“ zum Thema Quarantäne auf.

Mitte Oktober hatten beide Initiativen in einem offenen Brief an den Gesundheitsminister Spahn und Professor Wieler vom Robert-Koch-Institut gefordert, bei den Quarantäneregelungen für Kinder und Jugendliche einen Strategiewechsel zu vollziehen. Der Bayerische Landtag fordert nun die Landesregierung auf, eine Verkürzung der Quarantänezeit und eine Freitestungsmöglichkeit zu prüfen. Darüber hinaus soll auch die bayerische Teststrategie erweitert werden, um für Kinder und Jugendliche sowie Lehr- und Betreuungspersonal kurzfristig verfügbare Testtermine und schnelle Testergebnisse sicherzustellen. Zudem fordert der Landtag die Staatsregierung auf, darauf hinzuwirken, dass Eltern auch im Falle einer Quarantäne eines Kindes bei dem Kind bleiben können und für den Lohnausfall entschädigt werden. Somit unterstützt der Bayerische Landtag die Kernforderungen der Initiativen.

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