„Da die Menschheit dem Kind das Beste schuldet, das sie zu geben hat.“
(Präambel der UN-Kinderrechtskonvention)

Düsseldorf, 18. Januar 2021

Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem. Eltern zittern und bangen zweiwöchentlich darum, wie viel Betreuung noch erhalten bleibt, wann endlich wieder Präsenzunterricht an Schulen stattfindet und ob ihre Kinder überhaupt noch einen Freund treffen dürfen. Währenddessen zerreiben sie sich zwischen Home-Office, Home-Schooling und gleichzeitiger Kinderbetreuung.

„Was in der Diskussion ‚der Erwachsenen‘ gerne vergessen wird: Die Schulpflicht ist keine rein die Kinder betreffende Pflicht. Die Schulbildung ist als hoheitliche Aufgabe ureigenste Pflicht des Staates und kann nicht beliebig an die Eltern delegiert werden. Auch der Rechtsanspruch auf Betreuung und frühkindliche Bildung für Kita-Kinder darf nicht weiterhin ignoriert werden. Kinder brauchen Interaktion, Austausch und das Spielen mit anderen Kindern, um sich gesund entwickeln zu können.“, sagt Judith Bachmann von Familien in der Krise.

Und Nele Flüchter, Gründungsmitglied der Initiative ergänzt: „Kinderrechte gelten auch in Corona-Zeiten! Daher möchten wir gemeinsam für diese Rechte unserer Kinder protestieren.“

Die Initiative hat daher Eltern in ganz Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, einen Wunschbaum

auf der Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf

mit den Wünschen und Forderungen ihrer Kinder zu schmücken. Die Wünsche können auch per Mail geschickt werden und werden dann aufgehängt.

Die Aktion startet am Montag, dem 18.01.2021 um 16 Uhr und endet am 25.01.2021.

Alle führenden Politiker der NRW-Landesregierung sind dazu eingeladen, den Wunschbaum zu besichtigen. Wir möchten den Kindern mit dieser Aktion eine Stimme verleihen. Die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und deren Familien dürfen nicht weiterhin mit Füßen getreten oder gar ganz ignoriert werden!


Kontakt:

Hier die PM zum Download: