Auch wenn sich Bund und Länder auf erste Teilöffnungen von Schulen verständigt haben: Noch lange ist nicht absehbar, wann alle Kinder wieder an die Schulen zurück dürfen. Immer mehr Eltern geben sich mit der Konzeptlosigkeit im Bildungsbereich nicht mehr zufrieden und lassen die Verhältnismäßigkeit von Schulschließungen jetzt gerichtlich prüfen. Zarah Abendschön-Sawall von “Initiative Familien” stellt fest: ”Die Politik hat bisher nur von der Priorität für Kinder, Jugendlichen und der Bildung gesprochen. Es ist traurig, dass jetzt Gerichte angerufen werden müssen, um Politiker daran zu erinnern, dass es Alternativen zu Schulschließungen gibt. Dabei ist vollkommen klar, dass wir uns als Gesellschaft diesen immensen Verlust an Bildungszeit gar nicht leisten können”.