1. Wir fordern die reguläre Öffnung aller Betreuungs- und Bildungseinrichtungen im vollen Umfang. Die Vorgaben zur Kontakteinschränkung stehen in keinem Verhältnis zu den Einschränkungen, die in Kindertageseinrichtungen und Schulen nach wie vor Alltag sind.  
  1. Wir fordern eine Krisenpolitik “mit uns und nicht über uns”. Elternvertretungen, Schulräte usw. sowie Expert*innen (u.a. Kinderärzt*innen und -psycholog*innen, Kinderschutzbund) sind grundsätzlich in Beratungs- und Entscheidungsgremien einzubeziehen. 
  1. Wir fordern einen transparenten, epidemiologischen Krisenplan, der mit Blick auf Familien insbesondere den Infektionsschutz, Kinderschutz, Kinderrechte und die Berufstätigkeit der Eltern berücksichtigt. 
  1. Wir fordern klare Regeln bei Krankheitssymptomen und einheitliche Regelungen für Bildungseinrichtungen und Familien. Leichte Erkältungssymptome sind kein Grund, Kinder von einer Betreuung auszuschließen. Es bedarf einer Entlastung der Kinder- und Jugendärzt*innen. 
  1. Wir fordern, dass Schließungen der Bildungseinrichtungen letztes Mittel sind, um die Virusausbreitung einzudämmen. 
  1. Wir fordern mehr Unterstützung für Familien sowie die Anerkennung, dass Home Office und Kleinkindbetreuung oder Home Schooling zeitgleich nicht möglich sind. 
  1. Wir fordern Chancengerechtigkeit durch Sicherstellung des Bildungsauftrags und eine schnelle Verbesserung der Bedingungen im Home-Schooling, damit Unterricht auch online stattfinden kann.  
  1. Wir fordern eine Personal- und Qualitätsoffensive im Bildungsbereich, damit kurzfristig in Pandemie-Zeiten ausreichend Personal zur Verfügung steht und mittelfristig strukturelle Probleme gelöst werden.