Wir fordern:

  1. Einen durchdachten, transparenten Plan für eine eventuelle zweite Infektionswelle. Insbesondere mit Blick auf den Kinderschutz und die Kinderrechte sowie fortlaufende Maßnahmen für Kinder mit Förderbedarf. Viele Fachgesellschaften warnen explizit vor den Schäden, die Kinder erleiden können.
  2. Mit uns und nicht über uns: Runde Tische mit Lehrer*innen, Erzieher*innen, Schulleiter*innen, Eltern, Elternvertretungen, Expert*innen für Kindergesundheit und Digitalisierungsexperten*innen.
  3. Schulschließungen als Ultima Ratio: Klare Konzepte und Vorgaben wie im Ernstfall Online-Unterricht umgesetzt werden kann, damit Schüler*innen wirklich einen Mehrwert erleben. Dazu gehört auch die sofortige Bereitstellung von digitalen Endgeräten für Schulen und Familien sowie verpflichtende Fortbildungen für Lehrer*innen. Denn Arbeitsblätter verschicken ist kein Unterricht!
  4. Flächendeckende Tests in Bildungseinrichtungen. Teilhabe von Kindern darf nicht zum Argumentationskampf zwischen Eltern und Erzieher*innen/ Lehrer*innen führen. Es braucht realistische Vorgaben von der Politik und ausgereifte Teststrategien als Sicherheit.
  5. Qualitäts- und Fachkräfteoffensiven, die ihren Namen auch verdienen. Aktuell werden Fachkräfte verheizt, da es nicht genügend qualifiziertes Personal gibt. Diese Krise hat eindeutig gezeigt, dass es strukturelle Probleme gibt.