Das sind wir: Familien in der Krise

Maaike Tiedge
Ich bin Mutter von 2 Töchtern und arbeite bei einem Ecommerce Start up als Head of new Markets. Darüber hinaus bin ich viel und gerne unterwegs. Reisen, meine Familie und Sport sind meine Hobbys.

Das ist mir wichtig:
Das Umdenken der Gesellschaft mitzugestalten und voranzutreiben, darunter Digitalisierung in den Schulen (und Kitas), Gender Pay Gap, Equal Care und Wege aus der Komfortzone der 50er Jahre, hin zur Zukunft. 

Antonia Eiden
Ich bin Mutter einer Tochter und bald einem Sohn und bin Dipl. Theologin. Ursprünglich war ich in der Humanitären Hilfe tätig, bin aber mittlerweile selbstständig. Gesellschaftliches Engagement war mir schon immer wichtig, so habe ich jahrelang ehrenamtlich mit Menschen mit Behinderung gearbeitet.

Das ist mir wichtig:
Gute und umsetzbare Bildungskonzepte für alle Kinder, aller Hintergründe und Fähigkeiten. Dazu wünsche ich mir ein fundiertes Digitalkonzept für die Schulen und Lehrer. Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Kindern, insbesondere für Frauen. Die Anerkennung der Umweltpolitik und ihre konkrete Umsetzung in Politik und Gesellschaft.  

Diane Siegloch
Ich bin 40 Jahre, verheiratet und habe 3 Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Ich arbeite als Sales Manager in einem FinTech Startup. Privat mache ich gerne Sport, liebe Pizza backen mit meinen Kids und Ausflüge in den wunderschönen Rheingau, bei uns um die Ecke.

Das ist mir wichtig:
Deutschland muss in Bezug auf Familien, Rollenbilder und Bildung endlich moderner werden! Für moderne Familien, in denen beide arbeiten wollen (oder müssen), muss es mehr Unterstützung geben. Der Druck, der vor allem in Deutschland auf Müttern lastet, muss weniger werden und in der Bildung – egal ob Schule oder Kita – haben wir viele Baustellen (Stichwort Digitalisierung, bessere Bezahlung von Erziehern usw.). Wir haben viel vor – aber gemeinsam schaffen wir das!

Nele Flüchter
Ich bin Mama von einem Sohn und einer Tochter und arbeite als Diplom-Pädagogin bei einem Bildungsträger. In meinem Leben dreht sich alles um die Familie, Bücher und Musik.

Das ist mir wichtig:
Die Umwelt zu schützen, damit unsere Kinder eine Zukunft haben. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Familienfreundliche Arbeitsstrukturen.

Heike Riedmann
Ich bin Mutter von zwei Kindern – 4 und 6 Jahre alt und Diplom-Sozialpädagogin (Schwerpunkt Bildung und Medien). Seit Jahren arbeite ich als Recruiterin für ein großes Unternehmen. Als gewählte Elternvertreterin vertrete ich KiTa-Eltern in meiner Wahl-Heimat Köln.

Das ist mir wichtig:
Digitale Bildung interessiert mich brennend, natürlich im richtigen Setting mit Beziehung und Bildung vor Ort. Bei den Themen Qualität und innovative Konzepte für KiTas, neue Wege für Eltern im Berufsleben und Elternmitbestimmung werde ich nicht müde, diese voranzutreiben. Ich möchte mit engagierten Leuten viel bewegen. Deshalb ist Familien in der Krise genau die richtige Plattform.

Dr. Franziska Reiß
Ich bin Rechtsanwältin und Mutter dreier Söhne, 2, 4 und 6 Jahre alt. Mein Ältester wird im Sommer eingeschult; ob er auch in die Schule kommt, ist eine ganz andere Frage. Ich lese gern und genieße es, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. 

Das ist mir wichtig:
Anfangs war mir vor allem wichtig, dass meine Kinder wieder in die Kita gehen und dort mit andern Kindern spielen dürfen. Mittlerweile merke ich, dass wir als Familien offenbar keine Fürsprecher in der Politik haben. Nicht während der Krise, aber auch sonst nicht. Und das möchte ich ändern. 

Ayse Dalhoff
Ich bin Mama von einer fast dreijährigen Tochter und arbeite als Diplompädagogin  und zertifizierte systemische Beraterin  und Therapeutin bei einem freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit.  Ansonsten mache ich in Frankfurt  Kommunalpolitik. Ich bin  Stadtverordnete für die Linke im Römer und  Mitglied im Ortsbeirat 10  (Eckenheim, Preungesheim, Frankfurter Berg,  Bonames, Berkersheim) für die Linke.

Das ist mir wichtig:
Chancengleichheit für alle Kinder – die unterschiedliche Bildungsschere darf nicht weiter auseinander gehen – das psychische Wohl der Kinder darf nicht vergessen werden, Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau und noch viele weitere Themen…..

Ulrike Stroh
Ich bin Mama von 3 Jungs in Grundschule, Kita & Krippe und studiere derzeit einen MBA in Sustainability Management. Zuvor habe ich als Projektmanagerin bei einer großen Airline gearbeitet. Zudem engagiere ich mich lokal mit einem kleinen Social Business für die Familien in unserer Stadt. Neben meiner Familie sind Reisen und Chor meine Hobbys.

Das ist mir wichtig:
Die Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft voran zu treiben und mitzugestalten! Themen, die mir dabei besonders am Herzen liegen sind nachhaltige Unternehmen, nachhaltiger Konsum, Bekämpfung des Klimawandels und die Gleichberechtigung von Frauen im Beruf! Hierfür müssen wir familienfreundliche Arbeitsstrukturen schaffen.

Helen Zeidler
Ich bin Mama von einem kleinen Sohn – bald sind es zwei. Ich arbeite aktuell als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer bayerischen Uni und mache dort meinen Doktor in Mikroökonomie. In meinem Leben dreht sich alles um die Familie und die Wissenschaft. Ich bin ein durch und durch politischer Mensch.

Das ist mir wichtig:
Nachhaltiger und bewusster Konsum. Wissenschaft – denn hier kommen wir der Wahrheit am nächsten. Gleichberechtigung der Geschlechter in Beruf und Familie. Gegen hellblau-rosa Klischees. 

Susanne Kern 
Ich bin Mutter von zwei Töchtern im Kindergarten und Grundschulalter und arbeite als Investment Managerin.

Das ist mir wichtig:
Die Corona-Krise hat deutlich gezeigt: Den Kindern, Familien und Eltern wird in in unserer Gesellschaft immer noch nicht das nötige Gewicht beigemessen.  Ich möchte mich für Ganztagsschulen und Betreuungskonzepte, die sich an den Bedürfnissen von Kindern und Familien orientieren, einsetzen.  

Agnes Horvath
Ich bin Wahlfrankfurterin seit über 20 Jahren. Seit 7 Jahren sind mein Partner und ich zudem glückliche Eltern einer Tochter. Wir haben ein tolles Netzwerk aus Freunden in Frankfurt, dennoch ist mir das Fehlen der Grossfamilie in den Jahren seit ihrer Geburt umso mehr bewusst geworden. Alle unsere Verwandten wohnen in anderen, entfernten Bundesländern. Damit mein Partner und ich arbeiten gehen können, ist für uns eine gute Kinderbetreuung Grundvoraussetzung.

Das ist mir wichtig:
Umso mehr haben wir das Fehlen dieser Kontakte während des Lockdowns, insbesondere bei unserer Tochter, vermisst!
Deshalb mache ich bei #familieninderkrise mit. Wegen des fehlenden Dorfs!

Olaf Rother
Ich wohne in Frankfurt am Main und bin Vater eines Mädchens (5) und eines Jungen (1). Als diplomierter Politologe bin ich als Fachreferent bei einem freien Träger tätig und dort unter anderem zuständig für Jugendberufshilfe sowie Angebote am Übergang Schule-Beruf. Zuvor arbeitete ich bei einem Jugendberufshilfeträger in der Praxis sowie bei einem Verband für außerschulische Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In meiner Freizeit mache ich gerne Unternehmungen mit der Familie, widme mich dem Kochen und spiele Brettspiele.

Das ist mir wichtig:
Ich engagiere mich bei Familien in der Krise, weil ich überzeugt bin, dass Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Gesellschaft und Politik mehr Gehör verschafft werden muss. Familien-, Bildungs-, Kinder-, Jugend- sowie Sozialpolitik stehen in enger Beziehung zueinander. Davon bin ich überzeugt.

Sabine von Thenen 
Ich bin Mutter von zwei Töchtern (3,5 Jahre und 5 Monate alt) und Sozialwissenschaftlerin. Wenn ich nicht gerade in Elternzeit bin, arbeite ich als Projektleiterin im Bereich Database Marketing.  Ich bin im Elternbeirat der Kita aktiv und versuche mich in dem Rahmen, in dem es mir als vollberufstätiger Mutter möglich ist , mich auch darüber hinaus einzubringen. 

Das ist mir wichtig 
Dass wir als Familie und insbesondere unsere Kinder endlich eine Stimme kriegen, die auch gehört wird! Um die Zukunft unserer Kinder nachhaltig zu gestalten, gibt es so viele Bereiche, in denen wir noch so viele offene Baustellen haben. Sei es die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, sei es der Erhalt unserer Lebensgrundlage oder die Bildungschancen unserer Kinder. Derzeit werden die Interessen verschiedener Gruppen gegeneinander ausgespielt und es sieht so aus, als würden die Kinder verlieren. Das kann und darf nicht sein! Deswegen engagiere ich mich bei #FamilieninderKrise !