Statt Schutzmaßnahmen und Konzepten: Kitas und Schulen bleiben mehr als zwei Monate lang geschlossen

Elterninitiativen fordern auch in der Pandemie ein Recht auf Bildung und soziale Teilhabe Mit der gestrigen Verlängerung der Schließung von Kitas und Schulen in Baden-Württemberg wird Kindern und Jugendlichen das Recht auf Bildung weiter verwehrt und für mehr als zwei Monate ausgesetzt. Die Landesregierung gewährt weiterhin nur bestimmten Kindern im Weiterlesen…

Familieninitiativen fordern, Kinder dürfen nicht erneut Verlierer der Pandemie sein!

Die Initiativen “Familien in der Krise” und “Kinder brauchen Kinder” sind fassungslos angesichts der Beschlüsse der Politik vom 5. Januar. “Die Befürchtungen vieler Familien sind nicht nur wahr geworden, sondern sogar noch übertroffen worden”, so Stephanie Schläfer von “Kinder brauchen Kinder”. Neben den Schließungen von KiTas und Schulen sind auch Weiterlesen…

Offener Brief an Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände

Die Idee einiger Politiker, man könne mal so nebenbei im Homeoffice ein bisschen Kleinkindbetreuung und Homeschooling machen, ist völlig weltfremd und wird weder den Kindern, noch den Eltern und den Arbeitgeber*innen gerecht.[iii] Insoweit geht auch der neue § 56 Abs. 1 a InfSchG an der Realität vorbei. Außerdem dürfen Kinder und Jugendliche die Kita bzw. die Schule nur besuchen, wenn sie keine oder bestimmte Krankheitssymptome nicht aufweisen (je nach Bundesland), oder diese zumindest 24 Stunden zuhause beobachtet wurden und sich nicht verschlimmert haben.

Vorgezogene Weihnachtsferien 2020

Ergänzt sei an dieser Stelle noch, dass Eltern im Falle von unbezahltem Urlaub noch nicht einmal Anspruch auf die teilweise Entschädigung nach §56 Abs. 1a IfSG haben, da es sich nach offizieller Lesart nicht um eine Schließung der Schulen, sondern um eine Verlängerung der Ferien handelt.
Die Maßnahme der Verlängerung der Weihnachtsferien ist offensichtlich nicht geeignet, um die Neu-Infektionsrate zu senken. Die hieraus resultierenden Probleme auf diversen Ebenen werden keinesfalls dazu führen, das Weihnachtsfest für Familien „sorglos“ oder gar „unbeschwert“ zu gestalten.